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Möhren – beliebt von Anfang an

Die Möhre stammt aus der Familie der Doldenblütengewächse. Sie gehört zu den Wurzelgemüsen und ihre Urform wurde bereits von den Sammlern der Steinzeit verzehrt.


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Marion Ringhoff

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
13. Februar 2012
Bild: (c) Guenter Hamich / pixelio.de

Form- und Farbenvielfalt

Es gibt mehrere Unterarten. In Mitteleuropa sind die Wilde Möhre und verschiedene Kulturformen verbreitet, wie beispielsweise die Karotte als junge stumpfe Variante oder die Mohrrübe als spitz zulaufende ausgewachsene Variante. Darüberhinaus gibt es in anderen Ländern vielfältige Farbvarianten, die von weiß, gelb, purpurrot bis hin zu violettschwarz reichen.

 

Warum orange Möhren so gesund sind

Die Möhre enthält im Vergleich zu den meisten anderen Gemüsesorten viele Kohlenhydrate und hat daher einen hohen Sättigungseffekt. Sie hat einen süßlichen Geschmack, ist leicht bekömmlich und daher auch bei Kindern sehr beliebt.

Die orange Farbe stammt von dem Farbstoff Beta-Carotin, das auch Provitamin A genannt wird und eine Vorstufe des fettlöslichen Vitamin A darstellt. Fettlöslich bedeutet dabei, dass es nur in Verbindung mit fetthaltigen Speisen im Körper aufgenommen werden kann. Die Möhrenrohkost sollten Sie also immer mit einer Salatsauce aus Öl verzehren und gekochte Möhren in etwas Butter schwenken. Beta-Carotin wird auch den sekundären Pflanzenstoffen zugeordnet und hat nachweislich krebsvorbeugende Eigenschaften. Daneben enthält die Möhre auch viel Vitamin C, Kalium und Eisen.

 

Auch auf der Kaffeetafel

Die Möhre ist eines der vielseitigsten Gemüse in der deutschen Küche. Sie kann als Rohkost, im Eintopf, als Gemüsebeilage oder als Gemüsefrikadelle verwendet werden. Zunehmend wird sie zu Möhrenbrot oder Möhrenkuchen verbacken. Zum Beispiel Möhrentorte: saftig und nicht so süß.

Dafür benötigen Sie:

  • 4 Eier

  • 100 Gramm Zucker
  • Schale und Saft einer 1/2 Zitrone
  • 250 Gramm Möhren
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken
  • 1 Messerspitze gemahlener Zimt
  • 250 Gramm Mandeln
  • 50 Gramm Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver

 

Die Eier trennen, das Eigelb mit dem Zucker und den Gewürzen zusammen verrühren. Die Möhren putzen und grob geraspelt hinzufügen. Mandeln, Mehl und Backpulver unterrühren. Dann die Eiweiße zu Eischnee schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und bei 175 bis 200 Grad 40 bis 50 Minuten lang backen. Den erkalteten Kuchen mit Schokoladenglasur und Marzipanrübchen garnieren.




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