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Tajine – es muss nicht immer ein Römertopf sein

Tipp der Woche


Sophia Nucke

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
7. März 2011

Eine besondere Form der Eintopfgerichte stammt aus Afrika und wird als Tajine bezeichnet. Diese wird in dem gleichnamigen Kochgefäß direkt auf dem Tisch serviert. Das Gefäß, eine flache runde Tonschale mit einem kegelförmigen Deckel, kann in ihrer naturbelassenen Form, in auffälligen Farben oder mit Verzierungen auch zur Dekoration eingesetzt werden.

Das Geheimnis der Tajine ist der nach oben spitz zulaufende Deckel, an dessen äußeren Spitze eine Vertiefung geformt ist. Dieses Loch dient als Dampfsperre und wird mit kaltem Wasser gefüllt. Dadurch wird eine Kondensation ausgelöst, welche im Inneren dazu führt, dass die Zutaten schonend gegart werden und somit saftig und zart bleiben. Jedes Tajine-Gericht wird hierbei bei geringer Wärmezufuhr gegart.

Traditionell wird für eine Tajine Lamm-, Huhn- oder Entenfleisch verwendet, das mit verschiedenen Früchten (z. B. Datteln, Aprikosen, Pflaumen), Gewürzen (z. B. Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma) und Honig zu einem schmackhaften Gericht kombiniert wird.




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