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Kartoffeln einlagern – aber richtig!

Tipp der Woche


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Hanna Ritter

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
6. Dezember 2010

Der gute alte Kartoffelkeller, wie man ihn in alten Häusern noch finden kann, existiert heute leider kaum noch. Dennoch gilt nach wie vor für die Einlagerung von Kartoffeln: dunkel, trocken und kühl.

Schon beim Einkauf heißt es "Augen auf": Grüne Stellen deuten auf falsche Lagerung oder unreife Kartoffeln hin; sie enthalten Solanin, eine natürlich vorkommende, jedoch schwachgiftige Substanz.

Wichtig bei der Lagerung:

  • Benutzen Sie saubere Behälter, die luftdurchlässig sind (kein Plastik).
  • Der Lagerungsort sollte eine niedrige Luftfeuchtigkeit aufweisen, da andernfalls Schimmelgefahr besteht.
  • Wegen möglicher Keimbildung sollten die Kartoffeln kalt, aber frostfrei gelagert werden. Rohe Kartoffeln dürfen nicht eingefroren werden.
  • Dunkelheit ist wichtig, da sich sonst vermehrt Solanin bildet, erkennbar an den "grünen Stellen".

Solanin kann bei der Zubereitung von Kartoffeln vermieden werden, indem Sie

  • grüne Stellen großzügig wegschneiden,

  • die Kartoffeln schälen und

  • das Kochwasser verwerfen.




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