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Weizen – Ähre des Lebens

Als eine der ältesten Kulturpflanzen ist Weizen aus der täglichen Ernährung nicht mehr wegzudenken.


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Hanna Ritter

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
12. April 2010
Bild: (c) Rainer Sturm / pixelio.de

Nutzpflanze Nr. 1

Weizen ist die weltweit wichtigste Nutzpflanze. Er gehört zu den Süßgräsern, und die Botanik unterscheidet zwischen Weich- und Hartweizen.

Weichweizen wird vor allem im nordeuropäischen Raum angebaut und eignet sich aufgrund der Zusammensetzung (hoher Glutengehalt) vor allem für Backwaren. Der im Mittelmeerraum angebaute Hartweizen wird hauptsächlich zur Herstellung von Pasta und anderen Teigwaren verwendet.

 

Korngesunde Vielfalt

In gemahlener Form ist Weizen das gängigste Produkt und in jedem Supermarkt zu finden. Weitere Verarbeitungsprodukte sind: Graupen, Grütze und Stärke. Man findet Weizen auch in verarbeiteter Form in Frühstücksflocken (Cerealien), Müsli und Müsliriegeln.

Weizenkeimlinge werden zur Gewinnung von Speiseöl verwendet. Dieses zeichnet sich durch einen sehr hohen Vitamin E-Gehalt aus.

Aus Hartweizen wird auch Grieß gewonnen. Dieser wird häufig zur Herstellung von Pudding oder Grießbrei verwendet.

 

Orientalische Varianten

Im Nahen Osten wird häufig Bulgur als Beilage angeboten: ein vorgekochter, getrockneter und geschälter Weizen. Durch das Vorgaren ist er schnell zubereitet.

In Nordafrika ist Couscous weit verbreitet – ein gemahlener, befeuchteter und mit Mehl überzogener Hartweizen. Er ist die Grundlage für Tabuleh, einem sommerlichen Salat mit Gurke, Tomate und Pfefferminzblättern.

 

Mehltype

Auf Mehlpackungen stehen immer Angaben zur Mehltype. Eine hohe Typenzahl spricht für einen hohen Ausmahlungsgrad: möglichst viel der wertvollen Randschichten des Korns bleibt bei der Mehlproduktion erhalten.

Gängige Mehltypen bei Weizenmehl sind 405, 550, 1050 und 1600. Die Zahl gibt die im Mehl enthaltenen Mineralstoffe an. Je dunkler das Mehl, umso höher ist der Anteil der mineralstoffhaltigen Schalenteile.




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