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Natürliches Süßungsmittel – Zuckerrübensirup

Klebrig, süß und trotzdem ernährungsphysiologisch hochwertig: Zuckerrübensirup ist die natürliche Antwort auf Zuckeraustauschstoffe und zuckerähnliche Süßungsmittel.


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Stefanie Maurer

Diplom-Ökotrophologin FH (Ernährungs­wissenschaftlerin)
25. Februar 2013
Bild: (c) ra3rn / clipdealer.com

Von der Rübe zum Sirup

Zuckerrübensirup wird zu 100 Prozent aus der erntefrischen Zuckerrübe gewonnen. Zwischen den Monaten September und Dezember findet in Deutschland die sogenannte "Rübenkampagne" statt. In diesem Zeitraum werden die Zuckerrüben geerntet und somit findet auch nur in diesen Wochen die Produktion des Sirups statt.

Von der Rübe bis zum malzig-süßen Geschmack des Saftes ist es ein langer Weg: Zunächst werden die Rüben gesäubert, geschält und in kleine Streifen geschnitten. Nachdem diese Rüben-Schnitze dann weich gekocht wurden, kommen sie bei einer Temperatur von 100 Grad für mehrere Stunden in den Dampfgarer.

Dabei erfolgt die Umwandlung der in den Zuckerrüben enthaltenen Saccharose zu Glukose und Fruktose. Nach dem Dämpfen wird der Rübenbrei ausgepresst. Der daraus entstandene Fruchtsaft wird schließlich von den restlichen Feststoffteilchen befreit und danach als Dünnsaft unter Vakuum schonend getrocknet, bis er zum Sirup eingedickt ist.

 

Reich an Mineralstoffen

Im Vergleich zu Haushaltszucker hat Zuckerrübensirup einen geringeren Brennwert. Zudem lässt sich mit 100 Gramm Zuckerrübensirup der gesamte Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen an Eisen und Kupfer, sowie ein wesentlicher Anteil des Bedarfes an Kalium, Magnesium, Phosphor und Zink decken. Dafür enthält Zuckerrübensirup wenig Natrium, so dass er sich gut für eine natriumarme Ernährung eignet.

 

Allround-Einsatz in der Küche

Zudem stellt der braune Saft nicht nur eine gute Alternative zum Haushaltszucker beim Backen und Würzen dar; er ist vielmehr ein gesundes Substitut für süße Brotaufstriche. In der Küche lässt er sich vielfältig einsetzen. So wird der dunkle Sirup gerne zum Backen von Schwarzbrot verwendet, aber auch zum Würzen von Sauerbraten oder Verfeinern von Barbecuesauce. Er lässt sich auch gut in Quark oder Naturjoghurt einrühren und schmeckt hervorragend zu Pfannkuchen oder Kartoffelpuffer.




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