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Leichter Genuss in den Wintermonaten

Die kalte Jahreszeit weckt in uns ganz automatisch das Verlangen nach herzhaften und deftigen Speisen. Dabei kann Essen auch im Winter eine leichte Sache sein.


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Claudia Zok

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
18. Februar 2013
Bild: (c) maren.wischnewski / clipdealer.com

Worauf es ankommt

Um sich aufzuwärmen und ein Sättigungsgefühl zu erreichen, muss das Essen im Winter nicht automatisch gehaltvoll und fettreich sein. Viel wichtiger ist eine vitamin- und mineralstoffreiche Kost mit frischen Zutaten. Das stärkt die Abwehrkräfte und hält fit und gesund.

Typische Wintergemüse aus heimischem Anbau sind diverse Kohlsorten, wie z.B. Blumenkohl, Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing. Auch Spinat, Lauch, Kürbis, Kartoffeln und Möhren gehören in der kalten Jahreszeit auf den Speiseplan. Zum Obstangebot im Winter zählen hauptsächlich Äpfel und Zitrusfrüchte.

 

Fettarme Zubereitung

In der leichten Winterküche muss auf den Genuss nicht verzichtet werden, denn es gibt sehr viele Möglichkeiten der fettarmen Zubereitung.

Als Fleischkomponente empfiehlt sich Hühnerfleisch, da es von Natur aus sehr mager ist. Mit Gewürzen und Kräutern mariniert lässt es sich gut im Ofen garen. Eintöpfe sind der Klassiker im Winter. Eine kräftige Gemüsesuppe mit Kartoffeln schmeckt auch mit magerem Kassler oder Geflügelwurst anstelle von Bauchspeck oder Mettwurst. Beim Braten von Bratwurst empfiehlt es sich, die Wurst kurz in etwas Wasser in der Pfanne zu erhitzen. Piekst man sie anschließend mit einer Gabel ein, reicht das austretende Fett für den weiteren Bratvorgang.

Für Gemüse eignet sich besonders die Verwendung eines Dampfeinsatzes im Topf. Diese Garmethode ist nicht nur fettarm und nährstoffschonend, sondern verleiht dem Gemüse einen noch intensiveren Geschmack.

 

Milch statt Sahne

Mit kleinen Tricks ist eine leichte Winterküche mit hohem Genussfaktor realisierbar:

  • Die Zugabe von Milch vermischt mit etwas Frischkäse kann die Sahne ersetzen.
  • Zum Andicken einer Bratensauce eignet sich gut püriertes Gemüse.
  • Die Verwendung von saurer Sahne verleiht dem Gericht eine besonders frische Note.
  • Beim Gratinieren eines Auflaufes kann ein Teil des Käses durch Semmelbrösel ausgetauscht werden und die Kruste bleibt dennoch knusprig.
  • Zum Abbinden einer Sauce eignet sich besonders gut eine selbstgemachte Mehlschwitze anstelle von Sahne.




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