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Topinambur – gesunde Trend-Knolle

Die Topinambur-Knolle ist vor allem aufgrund ihrer positiven Stoffwechsel-Effekte bekannt. Auch den Vergleich mit der Kartoffel braucht sie nicht zu scheuen.


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Sophia Nucke

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
10. Januar 2011
Bild: (c) Stihl024 / pixelio.de

Sonnenblume mit gesunden Knollen

Der Anblick der bis zu zwei Meter hohen Pflanzen mit den gelben Blüten lässt nicht unbedingt erahnen, dass an deren Wurzeln kartoffelgroße Knollen heranwachsen. Im rohen Zustand erinnern sie an Kohlrabi. Gekocht weisen sie einen süßlichen bis nussigen Geschmack auf. Die Pflanze, an welcher Topinambur wächst, ist eine Unterart der Sonnenblume und wird auch als dekorative Staude im Gartenbau eingesetzt.

 

Gesundheitliche Wirkungen

Topinambur, welche im 17. Jahrhundert nach Europa kam, wurde vor allem in Kriegszeiten als Nahrungsmittel verwendet. Heute zeichnet sie sich als ausgesprochene "Gesundheitsknolle" aus, die durch ihre wertvollen Inhaltsstoffe für viele Gesundheitsbewusste eine Alternative zur Kartoffel darstellt. Topinambur enthält zahlreiche wichtige Vitamine und Mineralstoffe und gehört zu den kaliumreichsten Pflanzen.

Durch den niedrigen Kalorien- und hohen Ballaststoffgehalt ist die Knolle vor allem für figurbewusste Menschen attraktiv. Aber auch Diabetiker sollten die Knolle für sich entdecken, da das enthaltene Inulin keinen Einfluss auf den Insulinspiegel hat.

 

Verwendung

Die Indianerknolle kann im rohen Zustand als Salatzutat, in Suppen, Aufläufen, als Püree oder im frittierten Zustand verzehrt werden. Zu beachten ist jedoch, dass die rohen Knollen mit Zitronensaft behandelt werden müssen, damit eine Braunfärbung verhindert wird.

Des Weiteren wird Topinambur für die Herstellung von klaren Bränden (Rossler), Topinambursaft oder Topinambursirup verwendet. Der Sirup dient hierbei als Alternative für handelsüblichen Zucker oder Honig und kann zum Süßen in Müsli, Joghurt oder Backwaren eingesetzt werden.




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