Pfeil nach links Drucker-Symbol Brief-Symbol Pfeil nach rechts

Zeit zum Einkochen – Marmelade

Haben Sie in Ihrem Garten eine reichhaltige Ernte erwirtschaftet? Stehen Sie nun mit einer Menge Obst da, die verarbeitet werden muss? – Marmelade ist eine der beliebtesten Methoden!


Pfeil nach links Drucker-Symbol Brief-Symbol Pfeil nach rechts

Hanna Ritter

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
15. November 2010
Bild: (c) gänseblümchen / pixelio.de

Ein Klassiker

Bei den Einmachverfahren ist die Herstellung von Marmelade schon lange sehr beliebt. Sie ist einfach und macht Spaß. Außerdem ist selbst gemachte Marmelade eine schöne Geschenkidee.

 

Aus dem Lebensmittelrecht

Rein rechtlich gesehen darf nur ein Erzeugnis aus Zitrusfrüchten als Marmelade bezeichnet werden. Der im deutschen Sprachgebrauch jedoch unüblichere Ausdruck "Konfitüre" bezeichnet korrekterweise den beliebten Brotaufstrich aus eingekochten Früchten und Zucker.

Die erste Marmelade, die Ende des 18. Jahrhunderts hergestellt wurde, bestand aus Bitterorangen und war eigentlich ein Zufallsprodukt, um die Früchte vor dem Verderb zu schützen.

 

Kein Hexenwerk

Marmelade selbst herzustellen, ist einfacher als gedacht: Nehmen Sie dazu frische Früchte, Gelierzucker und Schraubdeckelgläser. Vor der Zubereitung der Marmelade ist es notwendig, die Gläser gründlich zu reinigen. Je nach Geschmack kann das Obst püriert oder in Stücke geschnitten werden. Das vorbereitete, abgewogene Obst wird mit dem Gelierzucker vermengt. Die Obst-Zucker-Mischung wird langsam zum Kochen gebracht. Lassen Sie die Mischung für etwa vier Minuten sprudelnd kochen. Füllen Sie dann die Marmelade in die gespülten Gläser, verschließen Sie sie und stellen sie für 10 Minuten auf den Kopf.

 

Gelierzucker

Bei Gelierzucker finden sich folgende Angaben auf der Verpackung: 1:1, 2:1 oder 3:1. An erster Stelle steht immer der Fruchtanteil, an zweiter Stelle der Zuckeranteil. Für eine Marmelade mit dem Mischungsverhältnis 3:1 benötigen Sie z. B. 1500 Gramm Früchte auf 500 Gramm Zucker. Diese Mischung ergibt ein sehr fuchtiges und kalorien-freundliches Geschmackserlebnis. Sind die Zutaten nicht korrekt abgewogen, kann es passieren, dass die Marmelade nicht fest wird.

 

Beliebte Zusätze

Bei der Herstellung zu Hause sind für die Kombinationen von Früchten und anderen Zutaten vielfältige kreative Zusammenstellungen möglich. Als Zugabe eignen sich:

  • Schalen von Zitrusfrüchten
  • Blütenblätter
  • Nüsse oder Mandeln
  • Gewürze wie Vanille, Zimt oder Nelken




Bildquellen von oben nach unten: (c) gänseblümchen / pixelio.de, (c) KarinSchmidt / pixelio.de, (c) Templermeister / pixelio.de, (c) M.v.S./Scheherazade / pixelio.de, (c) CGissemann / clipdealer.com, (c) grafiker / sxc.hu, (c) icekitty37 / sxc.hu, (c) Lichtbild Austria / pixelio.de, (c) vtupinamba / clipdealer.com, (c) dspruitt / sxc.hu, (c) arinahabich / clipdealer.com, (c) Karl Strebl / pixelio.de, (c) Saphira / clipdealer.com, (c) Wandersmann / pixelio.de, (c) Marco Barnebeck / pixelio.de, (c) Eduardo Mota Silva / sxc.hu, (c) Peter Bast / pixelio.de, (c) SeanPrior / clipdealer.com