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Grüne Power: Weizen- und Gerstengras

Weizen und Gerste sind als Grundlage für Mehle oder zur Bierherstellung lange bekannt. Weit weniger geläufig ist, dass auch das grüne Gras der beiden Getreidesorten genießbar ist.


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Silvia Zimmerer

Master of Science (Haushalts- und Ernährungs­wissenschaftlerin)
4. Januar 2016
Bild: (c) martinak / clipdealer.com

Herkunft und Ernte

Weizen und Gerste gehören botanisch gesehen zu der Familie der Süßgräser. Namensgebend ist deren süßlicher Geschmack.

Zum Essen und zur Verarbeitung wird das junge, grüne Gras verwendet. Die höchste Nährstoffdichte ergibt sich bei einer Ernte der 10 bis 20 cm hohen Gräser, bevor sich die Halme bilden.

Frisches Gras kann gepresst und als Weizen- oder Gerstengrassaft genossen werden. Auch lassen sich die Gräser trocknen und zu Pulver vermahlen. In Tablettenform oder als Kapseln sind sie ebenfalls erhältlich.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung

Weizen- und Gerstengras enthalten eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Proteine, Enzyme und Chlorophyll (grüner Blattfarbstoff) sind ebenfalls Bestandteile der grünen Gräser. Zudem sind sie reich an Ballaststoffen und glutenfrei. (Gluten bildet sich erst in den Getreidekörnern.)

 

Verwendung

Produkte aus Weizen- oder Gerstengras sind mit ihren Inhaltsstoffen eine gute Ergänzung zur täglichen Ernährung, insbesondere auch bei veganer und vegetarischer Ernährungsweise. Weizen- und Gerstengrassaft können in kleinen Mengen pur getrunken werden. Gerne werden sie auch zu Smoothies oder anderen Säften gegeben. Fertiges Weizen- und Gerstengraspulver kann in Joghurts, Müslis oder Säfte eingerührt werden.

Am besten eignet sich für die Herstellung des frischen Saftes der Eigenanbau. Dazu Weizenkeime in einen Topf säen, regelmäßig gießen und an einem hellen Ort (z. B. auf der Fensterbank) wachsen lassen. Bei 10 bis 20 cm Höhe abschneiden und frisch weiter verarbeiten, beispielsweise in einer Saftpresse.




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