Oft unterschätzt – das Kotelett

Ein bisschen aus der Mode gekommen scheint es schon, das Kotelett. In den Siebzigerjahren war es auf den Tellern noch häufig zu finden. Heute wird es von Minutenschnitzeln, Geschnetzeltem und Steaks abgelöst. Eigentlich zu unrecht.


Ursula Heid, Diplom-Ingenieurin (Haushalts- und Ernährungs­technik)
www.bewusst-essen.net, 14. Dezember 2015


Name und Herkunft

Die Bezeichnung Kotelett leitet sich vom französischen "côtelette" ab (côte für "Seite"). Der eine oder andere kennt es unter den Namen Karbonade, Karree oder Kasselerkotelett. Man versteht darunter Rippenscheiben. Entscheidend ist, dass der Knochen noch vorhanden ist.

Koteletts gibt es von Rind, Lamm, Kalb, Fisch und Schwein. Am häufigsten kommt das Schweinekotelett vor. Das Fleisch stammt aus dem Stück zwischen Vorder- und Hinterkeule. Je nach Lage des Fleischstückes erhält man Nacken-, Stiel- oder Lendenkoteletts. Beim Rind heißen die Koteletts beispielsweise Hochrippe oder T-Bone-Steak. Auch aus größeren Speisefischen kann man Koteletts gewinnen.

 

Tipps und Tricks für die Zubereitung