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Hühnerfrikassee – beliebt bei Kindern und Feinschmeckern

Da werden Kindheitserinnerungen wach: Hühnerfrikassee ist ein Rezeptklassiker. Auch der feine Gaumen erfreut sich an dem Hühnerfleisch in heller Sauce. Dazu wird in der Regel Reis serviert.


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Claudia Zok

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
13. April 2015
Bild: (c) sil007 / clipdealer.com

Aus eins mach zwei

Wer sich dazu entscheidet, ein Hühnerfrikassee zu kochen, hat meist gleichzeitig die Hühnersuppe im Hinterkopf. Denn zunächst muss ein Suppenhuhn ausgekocht werden. Dabei entsteht eine kräftige Brühe, die nicht vollständig für das Hühnerfrikassee benötigt wird. Also bietet es sich an, am Tag des Kochens eine Hühnersuppe zuzubereiten und das Frikassee für den folgenden Tag einzuplanen. Für beide Gerichte wird das Hühnchenfleisch in kleine mundgerechte Stücke geschnitten. Damit es sich besser vom Knochen löst, sollte das Fleisch abgekühlt sein.

 

Sorgfalt zahlt sich aus

Die Basis für die Sauce bildet eine helle Mehlschwitze. Dafür wird etwas Butter in einem Topf zerlassen und mit Mehl bestäubt. Das Mehl wird leicht angeschwitzt und mit der Butter zu einer homogenen Masse verrührt, ohne dass dabei Klümpchen entstehen. Mit kalter Hühnerbrühe wird die Mehlschwitze abgelöscht und weiterhin kräftig mit einem Schneebesen verrührt. Nun ist die Brühe angedickt und kann mit Sahne verfeinert werden. Mit einer kleinen Menge Weißwein gewinnt die Sauce zusätzlich an Geschmack.

 

Das Auge isst mit

Durch Zugabe von Gemüse wird das Gericht auch optisch aufgewertet. Im klassischen Rezept sind Champignons, Spargel und Erbsen sowie gelegentlich auch Möhren enthalten. Die Farbkombination aus weiß, orange und grün macht bei Alt und Jung Appetit. Dekoriert wird das Frikassee mit kleingehackter Petersilie. Auch Zuckerschoten, grüner Spargel oder rote Paprika eignen sich gut als alternative Einlage. Reis ist der typische Begleiter eines Hühnerfrikassees. Serviert wird das Frikassee auch gerne in kleinen Blätterteig-Pasteten.




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