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Italienische Desserts

In Italien gehört ein Dessert zur traditionellen Speisenfolge. Auch bei uns erfreut sich der Nachtisch italienischer Herkunft großer Beliebtheit.


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Hanna Ritter

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
27. Mai 2013
Bild: (c) CGissemann / clipdealer.com

Der krönende Abschluss

Anders als in Deutschland wird die Hauptmahlzeit des Tages erst am späteren Abend (meist ab 20 Uhr) eingenommen. Dieses Abendessen besteht in der Regel aus drei Gängen: Begonnen wird mit einer Vorspeise – Antipasti. Weiter geht es mit einem Hauptgericht, und den krönenden Abschluss bildet dann das Dessert.

 

Traditionell

Viele italienische Süßspeisen haben eine lange Tradition, denn einige gibt es schon seit dem Mittelalter. Viele wurden nur zu besonderen Anlässen serviert. Diesen Anlässen entsprechend sind die Desserts oft sehr süß und gehaltvoll.

 

Klassiker

  • Das wohl bekannteste Dessert italienischer Herkunft ist Tiramisu. Es stammt ursprünglich aus Venetien. Typisch ist die Schichtung aus kaffeegetränkten Löffelbiskuits und einer Creme aus Mascarpone, Eiern und Zucker. Von diesem Rezept existieren zahlreiche Abwandlungen, die z. B. die Zugabe von Obst vorsehen. Wer ein figurbewussteres Ergebnis präsentieren möchte, kann einen Teil der Mascarponemenge durch Magerquark ersetzen.
  • Ein weiteres klassisches Dessert ist Panna cotta. Wörtlich übersetzt heißt das "gekochte Sahne", und der Name gibt bereits Hinweise auf die Zubereitung. Sahne und Zucker werden vorsichtig erhitzt und zum Schluss mit Gelatine versetzt. Das Ganze muss dann für einige Zeit im Kühlschrank abkühlen. Panna cotta wird gestürzt serviert und mit einer Fruchtsauce angerichtet.
  • Zabaione ist eine Weinschaumcreme, die es auch in Frankreich gibt.
  • Wohl am bekanntesten ist das italienische Eis, das eigentlich auf arabische Ursprünge zurückgeht. Neben dem Speiseeis, das als Grundzutat immer Milch oder Sahne enthält, gibt es auch noch Sorbet, das auf Fruchtbasis zubereitet wird.




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