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Schlemmen in Belgien

Die Stadt Mons liegt südwestlich von Brüssel unweit der Grenze zu Frankreich und ist Kulturhauptstadt des Jahres 2015. Ihre Bewohner gehören überwiegend zur französischsprachigen Gemeinschaft Belgiens. In vielen kleinen Bistros können dort typisch belgische Spezialitäten genossen werden.


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Anneke Schülein

Master of Science (Haushalts­wissenschaftlerin)
19. Januar 2015
Bild: (c) bogdanhoda / clipdealer.com

Berühmte Pommes frites

Belgiens Küche profitiert einerseits stark von der geographischen Position des Landes: Durch die Küstenlage können viel frischer Fisch und Muscheln verarbeitet werden. Ausgedehnte Waldgebirge bieten mit Wild auf. Aber auch die Vielfalt der Bevölkerung überträgt sich auf die kulinarischen Genüsse.

Das belgische Nationalgericht sind Moules-frites (Miesmuscheln mit Pommes frites). Dabei handelt es um die typisch belgischen Fritten – dick, saftig, knusprig und aromatisch. Ihr Geheimnis: Sie werden zweimal frittiert. Belgier machen ihre Fritten übrigens selten selbst. Sie kaufen sie frisch gebacken bei einer sogenannten Friture, einem Imbissstand.

 

Vielfältige Braukunst

Belgien ist für seine Biervielfalt weltbekannt, über 500 Sorten werden in dem kleinen Land gebraut. Dabei dürfen in Belgien neben Hopfen, Wasser und Gerste auch andere Zutaten vergoren werden. Darum kann man mitunter Biere mit Fruchtgeschmack genießen und solche, die in Geschmack und Spritzigkeit an Champagner erinnern.

In Zisterzienser-Abteien werden die obergärigen Trappistenbiere gebraut. Weltweit gibt es nur sieben Trappistenbrauereien, sechs davon befinden sich in Belgien. Oft wird in diesen Abteien auch Käse hergestellt.

 

Süßes en masse

Für seine hochwertige Schokolade ist Belgien schon lange berühmt. Besonders in Südbelgien, der Wallonie, gibt es zahlreiche Chocolatiers. Angeblich verspeist jeder Belgier pro Jahr 12 Kilogramm Pralinen!

Eine andere Spezialität sind Waffeln. Da gibt es zum einen die Lütticher Waffeln. Ihr Teig selbst ist nicht sehr süß, dafür aber von Hagelzuckerkörnern durchzogen. Diese sorgen für süße karamellisierte Inseln in der runden Waffel. Brüsseler Waffeln sind etwas fluffiger und haben eine eckige Form.




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