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Kiwi – die Chinesische Stachelbeere

Die Kiwi stammt ursprünglich aus China und kam Anfang des 20. Jahrhunderts nach Neuseeland. Erst dort erhielt sie den Namen Kiwi, der vom Wappentier Neuseelands, dem Laufvogel Kiwi-Kiwi, abgeleitet wurde.


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Maren Ottliczky

Master of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
28. Dezember 2021
Bild: (c) Susanne Richter / pixelio.de

Ganzjährig erhältlich

Kiwis werden sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel angebaut und sind auch aufgrund ihrer guten Lagerfähigkeit das ganze Jahr verfügbar. Deutschland importiert diese Beerenfrucht hauptsächlich aus Italien. Harte Kiwis reifen bei Zimmertemperatur nach und sind zum Verzehr geeignet, wenn sie auf Fingerdruck leicht nachgeben. Wer es eilig hat, legt die Kiwis neben Äpfel, die Ethylen produzieren und dadurch den Reifeprozess von Früchten in ihrer Umgebung beschleunigen.

 

Vitamin C-Lieferant mit exotischem Aussehen

An einer strauchartigen Schlingpflanze hängen die länglich-ovalen Kiwis. Sie haben eine braune, behaarte Schale und ein grünes, saftiges Fruchtfleisch, das in der Mitte weiß und von vielen kleinen, schwarzen Samenkernen umgeben ist. Die Sorte "Hayward" ist die beliebteste Kiwi-Sorte und schmeckt säuerlich-süß. Seit einigen Jahren gibt es auch gelbfleischige Sorten, deren Schale kaum behaart ist und die einen honigsüßen Geschmack haben. Kiwis enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Besonders hervorzuheben ist ihr hoher Gehalt an Vitamin C.

 

Am besten direkt verzehrt

Kiwis werden entweder geschält oder halbiert und ausgelöffelt. Beliebt sind sie im Obstsalat, als Konfitüre, Fruchtsauce, in Süßspeisen oder als Zutat in Getränken. Aufgrund ihres exotischen Aussehens werden Kiwi-Scheiben gerne als Garnitur verwendet.

In der Küche sind sie komplizierte Früchtchen, da sie das eiweißspaltende Enzym Actinidin enthalten, das Milchprodukten einen bitteren Geschmack verleiht und Gelatine nicht steif werden lässt. Kurzes Erhitzen der Früchte verhindert dies, allerdings gehen dabei Vitamine verloren. Kiwis gelten übrigens auch als Fleischzartmacher. Hierzu wird das Fleisch ein bis zwei Stunden vor der Zubereitung entweder mit der Kiwi eingerieben oder mit Kiwi-Scheiben belegt.




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